Hola a todos,
Jetzt bin ich schon fast eine Woche hier...diesen Blogeintrag hab ich schon am ersten Tag verfasst, konnte ihn aber aufgrund von Internetproblemen hier nicht hochladen...Hier also etwas verspätet ;)
Es ist geschafft...ich bin doch tatsächlich heil in Lima angekommen.
| Mein Handgepaeck.. |
| Blick von meiem Platz |
Also sind alle, die einen Anschlussflug hatten, erst mal losgesprintet. Nach 35 min. Sprint mit sämtlichen Jacken und Taschen unterm Arm kam ich dann gerade noch rechtzeitig zum Boarding.
Eingestiegen im Flugzeug war ich erst mal beeindruckt von den riesigen Sitzen und den kleinen Bars, doch zu früh gefreut - ich war in der Buisness Class ;)
Meinen Platz hab ich dann gleich gefunden und war vom ersten Moment an froh, dass ich kurze Beine hab...12,5 h fliegen (aus denen ganz schnell mal 14 wurden) ist nichts bequemes- trotz wirklich super nettem Personal und tollem Service. Neben mir saß leider ne rießen Nervensäge von Spanien- Peruaner, der mir ca. die ersten 4 h auf Spanisch erklärt hat, was er an den Deutschen alles nicht mag. Eigentlich wäre zwischen uns ein total nettes französisches Mädel gesessen, doch er meinte, des passt so und da sie auch nicht protestiert hat, hab ich's über mich ergehen lassen. Doch sie hat auch geblickt, wie der so drauf ist, und hat sich dann einfach an seinen (ihren eigentlichen) Platz gesetzt solang er aufm Klo war.:)
| Amazonas |
In Lima angekommen, musste ich zur Grenzkontrolle. Normalerweise bekommen Touristen ein Visum für 3 Monate, der Beamte dort aber hatte mir nach einiger Fragen ohne weiteres eins für 6 Monate ausgestellt. Alle hier sagen mir, dass das praktisch unmöglich ist und ich wohl mehr als Glück hatte! :)
Am Ausgang erwartete mich eine Menschenmasse von geschätzten 500 Leuten, mitten unter Ihnen Elizabeth (meine Gastmutter), Gladys (die Hausmeisterin der Schule), und Gina (Lehrerin der Schule). Als sie mich erkannten wurde ich fast erdrückt und mit Freundensausrufen begrüßt.
-Welch toller Empfang!!-
Wir fuhren dann mit dem Taxi (für umgerechnet 5 Euro) ca. 1 Stunde nach Mariátegui, ein Stadtteil Limas. Dort angekommen, schleppten wir mein Gepäck ca. 200 Felsstufen nach oben, zu Elizabeths Häuschen- meiner Unterkunft.
Ich habe hier mein eigenes Zimmer, mit Bett und 2 Stühlen. Ich richtete mich ein bisschen ein, überall hängen nun Bilder meiner Freunde und meiner Familie!
Elizabeths Hütte gehört zu einer der am besten augestatteten in Mariátegui. Doch da alles aus Holz ist, und es natürlich keine Heizung gibt – ist es nachts ziemlich kalt. (9 Grad)...(Hier ist gerade Winter)
Seit einem Jahr gibt es hier Strom, fließend Wasser und in der Zwischenzeit auch ein Abwassersystem.
Elizabeth und ihre Familie sind wirklich alle sehr nett, das Essen schmeckt und auch die Reise ging fast problemlos!
Grund zur Freude! :)
Morgen/ In den nächsten Tagen gibt’s dann mehr News! (Falls das Internet mitspielt ;) )